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CASEY STONER SAGT, ER WERDE PADDock-ARBEIT „NICHT UMSONST“ FÜR DUCATI CONSULTING MACHEN

14h ago·

Casey Stoner hat erklärt, warum er nach seinem Rücktritt keine beratende Rolle in der MotoGP übernommen hat. Dabei verweist der Australier (mittlerweile 40) auf ein zentrales Problem aus seiner jüngsten Zeit im Fahrerlager. Bei einem Auftritt beim Goodwood Festival of Speed sagte Stoner, der „Hauptgrund“, weshalb er sich bislang nicht wieder in der MotoGP engagiert habe, hänge damit zusammen, wie man ihn behandelt habe, als er Ducati unterstützt habe.

Stoner wurde nach seiner Zeit in den Ducati-Boxen im vergangenen Jahr gefragt. Dort half er Francesco Bagnaia, während das Team in einer schwierigen Phase nach Antworten suchte. Stoner sagte, er sei „aus keinem anderen Grund“ eingesprungen, als um „zu helfen“, und beschrieb seine Motivation als rein unterstützend statt karrieregetrieben. Anschließend äußerte er jedoch seinen Ärger darüber, dass seine Arbeit überhaupt nicht finanziell vergütet worden sei. Er sagte, er „[vermisst]“ zwar das Fahrerlager der Königsklasse, machte aber zugleich klar, dass er nicht „aus [seinem] Weg gehen“ würde, um einem Team „ohne Grund“ zu helfen. Außerdem betonte er, er werde sein Wissen, das ihm zwei WM-Titel eingebracht hat, „definitiv nicht“ noch einmal „umsonst“ zur Verfügung stellen.

Diese Aussagen haben Spekulationen ausgelöst, wo Stoner als Nächstes unterkommen könnte. Als naheliegend gilt dabei Yamaha. Die Berichte knüpfen die Idee an die aktuelle Lage des japanischen Herstellers: Yamaha habe in dieser Saison mit seinem V4-Konzept zu kämpfen, und es wurde beschrieben, dass das Team bis zur Lösung des Problems „am Ende des Feldes“ sitze. Da sich die technischen Regeln in der MotoGP nächstes Jahr ändern, lautet das Argument, Yamaha habe wenig zu verlieren, wenn man ein ernsthaftes Angebot macht.

Als weiterer Grund wird Stoners eigene Historie angeführt, die dafür spricht, dass sein Know-how relevant sein könnte. In seiner Ducati-Zeit habe er sich mit einem Motor auseinandersetzen müssen, der laut ihm „aufgefressen“ worden sei – dennoch gelang es ihm, dem Werksteam den ersten WM-Titel zu bescheren. Diese Erfahrung wird als Hinweis darauf gewertet, welchen Mehrwert sein technisches Verständnis bringen könnte, wenn ein Paket nicht wie erwartet funktioniert.

Auch die finanzielle Ausstattung spielt in der Debatte über eine mögliche Rückkehr eine Rolle. Yamaha wird als besonders stark in Sachen Ressourcen beschrieben. Die Vermutung lautet, das Unternehmen könne „[Stoner] geben, was auch immer er will“, um ihn an Bord zu holen. In den gleichen Berichten heißt es zudem, dass Stoners Beschwerde, bei Ducati nicht richtig wertgeschätzt worden zu sein, in einem Setup weniger wahrscheinlich sei, in dem er als bezahlter, hochrangiger Berater behandelt würde.

Zum Schluss wird auch die kulturelle Passung genannt. Es heißt, dass Yamahas Ingenieure für traditionelle Arbeitsweisen bekannt seien und Stoner in so einem Umfeld respektiert würde. Ob Stoner am Ende tatsächlich in einer formellen Beraterrolle in die MotoGP zurückkehrt, bleibt ungewiss. Seine genannten Bedingungen – nur dann zu helfen, wenn es angemessen wertgeschätzt wird – scheinen jedoch zu definieren, was für jede künftige Rolle erforderlich wäre.

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