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QUARTARARO KOMMT FRÜH ZU DEN DEBRIEFINGS, DA ER AUF DEN HONDA-AUSSTIEG AUS YAMAHA VORAUSSCHAUt

22h ago·

Das Verhältnis von Fabio Quartararo zu Yamaha ist an einen Bruchpunkt geraten: Seine Frustration zeigt sich mittlerweile auch darin, wie er seine Medienaufgaben zwischen den Sessions wahrnimmt. Berichte über Quartararo’s 2026er-Pläne machen deutlich, dass die anhaltenden Probleme mit der YZR-M1 ihn zunehmend das Gefühl haben lassen, von der Ausrichtung des Motorrads abgekoppelt zu sein. Inzwischen gilt er weithin als mental auf seinen nächsten Schritt fokussiert.

Quartararo hat sich wiederholt selbst als „verloren“ auf der Maschine bezeichnet und ist müde geworden von dem, was er als fehlenden echten Fortschritt ansieht. Seine Kritik an Yamaha ist nach Rennen ein wiederkehrendes Thema: Der MotoGP-Weltmeister von 2021 verweist dabei auf langsame Entwicklungen und einen Mangel an Power. Zwar hat er eingeräumt, er sei „zu laut“ in Bezug auf die Probleme von Yamaha gewesen, doch die zentrale Botschaft der Berichterstattung lautet, dass sich seine Lage mit fortschreitender Saison nicht verbessert.

Der auffälligste Punkt betrifft sein Verhalten bei den Debriefings. Der Journalist David Emmett wird mit der Aussage zitiert, Quartararo erscheine etwa 15 Minuten zu früh, offenbar in der Hoffnung, dass niemand anwesend sein wird. Emmett sagt, das mache die Situation „wirklich, wirklich schwer zu ertragen“, und ergänzt, Quartararo könne man dabei „buchstäblich so sehen, als würde er die Tage zählen“.

Seine Ungeduld wird zudem im Kontext seines bestätigten Wechsels zu Honda eingeordnet. Die Berichte besagen, dass er sich bereits für 2027 verpflichtet hat, noch bevor die Saison 2026 beginnt, um dann mit Hondas V4-Motor zu fahren. Die Berichterstattung legt nahe, dass sein Vertrauen in Yamaha „vollständig“ verschwunden ist und er das Gefühl hat, weiterziehen zu müssen.

In Kommentaren, die über den Paddock Pass Podcast weitergegeben wurden, merkt Emmett außerdem an, dass Quartararo weiterhin „gelegentlich“ Momente von Wettbewerbsfähigkeit zeigen könne, aber: „Das Motorrad ist einfach nicht da.“ Als Beispiel nennt er den Sachsenring, wo Quartararo sich „bis zu einem gewissen Grad“ im Kampf sehen könnte, zugleich aber betont, dass die Lücke insgesamt schwer zu schließen bleibt.

Mit dem Honda-Wechsel vor der Tür zeichnet die Berichterstattung Quartararo’s 2026 nicht als Wendepunkt, sondern als Phase wachsender Frustration—eine Zeit, in der der nächste Vertrag nicht schnell genug kommen kann.

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