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ACOSTA: „MIR IST NICHTS GEKLICKT“ NACH SCHWIERIGEM MUGELLO-FREITAG

29 May·

Pedro Acosta kam mit viel Schwung nach Mugello – aus Barcelona hatte er einen starken Wochenend-Auftakt mitgebracht: In Katalonien holte er die Pole-Position, untermauerte das mit einem Podium im Sprint und führte am Sonntag im Grand Prix die Runden an. Allerdings verlief der Freitag in Italien nicht nach demselben Drehbuch. Nach einer ersten Trainingseinheit, die mit Rang sechs endete, fand Acosta im weiteren Tagesverlauf nicht genug Pace, um sich in den Kampf um die Top 10 zu bringen. Damit verpasste er auch die direkte Qualifikation für Q2 nur um eine Zehntelsekunde.

Die Frustration beim KTM-Piloten wuchs, je länger der Tag lief. Er machte klar, dass es sich nicht nur um einzelne Probleme handelte, sondern um etwas, das den gesamten Tag beeinflusste: „Wir hatten zu viele Schwierigkeiten! Schon am Morgen konnten wir nicht verstehen, warum wir auf einmal so viele Probleme hatten.“ Außerdem verwies er auf konkrete Streckenabschnitte als Hauptbremse. Seiner Ansicht nach waren die Kurven 8 und 9 in Mugello die größte Herausforderung – und er habe dort bereits ein ähnliches Problem in Jerez erlebt.

Acosta hatte zudem einen Zwischenfall, der verdeutlichte, wie hart der Tag war. Bei einem seiner vorletzten Runs berichtete er, dass das Vorderrad wegrutschte: „Das Vorderrad ist mir weggeschlittert. Das hat zu meinem Rally-Moment geführt.“

Während Acosta noch versuchte, die Dinge zum Laufen zu bringen, verlief der Qualifying-Tag für seinen KTM-Teamkollegen Enea Bastianini deutlich reibungsloser. Bastianini war der einzige RC16-Pilot, der direkt in Q2 gehen konnte und im Session, die die Startaufstellung für Q2 festlegt, den dritten Platz belegte. Acosta will diesen Unterschied genau analysieren. Er glaubt, dass Bastianinis Herangehensweise und die Daten dahinter Antworten liefern könnten: „Wir müssen die Daten von Enea studieren. Es scheint, als hätte er Vorteile auf Strecken mit einem flüssigeren Kurvenfluss“, sagte Acosta und sieht Mugello als Chance, von einem Teamkollegen zu lernen, der die richtige Richtung gefunden hatte – genau dann, als es darauf ankam.

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