PECCO BAGNAIA ENTGEHT BEIM BALATON-PARK-STURZ NACH GLÜCKLICHEM RADSPINN
1d ago·

Das Rennen im Balaton Park am Sonntag wurde für Pecco Bagnaia durch einen holprigen Start geprägt, der sich am Ende irgendwie als Schutz vor einem großen Zwischenfall in der ersten Kurve erwies. Ausgehend von Startplatz fünf auf dem Grid hatte der Werks-Ducati-Pilot einen schlechten Moment mit durchdrehenden Rädern und landete nicht direkt hinter bzw. neben Jorge Martin, sondern fuhr stattdessen parallel zur Aprilia in die Bremszone für Kurve 1.
Martin verlor daraufhin die Kontrolle und stürzte, wodurch vier Fahrer vor ihm mitgerissen wurden. Bagnaia hingegen vermied das Chaos und kam ohne Blessuren davon. „Zum Glück bin ich ein bisschen durchgedreht und hatte keinen sehr guten Start“, sagte Bagnaia. „Als ich zu bremsen begann, war ich ein bisschen zurück. Ich habe gesehen, dass Martin das Motorrad nicht stoppt. Und dann, als er zurück in die erste Kurve kam, ist er einfach gestürzt und alle sind nach unten gegangen.“
Nachdem hinter ihm das Chaos abgeklungen war, machte Bagnaia schnell Boden gut. Er überholte die Hondas von Diogo Moreira und Luca Marini und holte sich den dritten Platz. Bald musste er jedoch akzeptieren, dass das Verfolgen der Spitze außerhalb seiner Reichweite lag: Marc Marquez und KTM-Pilot Pedro Acosta waren zu weit weg. „Ich habe versucht, Marc im ersten Teil des Rennens zu folgen, aber nach fünf oder sechs Runden hat er angefangen, noch mehr Tempo zu machen“, erklärte Bagnaia. „Ich habe verstanden, dass das nicht mein Kampf ist. Ich hatte das ganze Wochenende über sehr zu kämpfen. Mein Grip hat nicht gereicht, um mit ihnen zu kämpfen, also habe ich einfach verstanden, dass es reicht, um Dritter zu werden und den Abstand zu den Fahrern hinter mir zu halten. Ich hatte das Glück, den Crash vermeiden zu können.“
Das Ergebnis brachte Bagnaia das dritte Grand-Prix-Podium in Folge und ließ ihn in der Weltmeisterschaft auf Rang sieben zurückfallen.