Skip to content
64°

BAGNAIA (7.) RÄTSELT ÜBER MISCHEN START: „0,4 SEK. AUF MARC VERLOREN“

30 May·

Nach dem Sprint in Mugello zog Pecco Bagnaia eine ernüchternde Bilanz: Wie im Vorjahr kam er zwei Plätze hinter seinem Teamkollegen Marc Marquez ins Ziel, diesmal jedoch statt der früheren Positionen auf den Rängen 5 und 7. Bagnaia konnte den Rückstand auf Marquez bereits beim Start nicht verhindern und machte diesen als Hauptursache aus. Der Ducati-Pilot erklärte, dass seine Starts normalerweise sehr gut seien, der Sprint aber „für meine Verhältnisse ein ganz schlechter“ gewesen sei. Beim Vergleich mit Marquez habe er beim Wegfahren rund 0,4 Sekunden verloren – ein „unglaublicher Nachteil“, den er unbedingt ausgleichen müsse.

Der schlechte Start prägte den weiteren Rennverlauf: Marquez setzte sich zunächst gegen das Aprilia-Trio durch und führte zeitweise, während Bagnaia als Zehnter in den ersten Runden hinter Pedro Acosta festhing. Nach 11 Runden wurde Bagnaia schließlich Siebter. Der Rückstand auf den Sieger Raul Fernandez betrug dabei zehn Sekunden. Bagnaia zeigte sich entsprechend verärgert, betonte aber zugleich, dass das Renntempo grundsätzlich vorhanden gewesen sei. Der fehlende Rhythmus nach dem Start habe jedoch verhindert, dass er sein Potenzial abrufen konnte. Auch der Startplatz 6 sei „nicht optimal“ gewesen – ein Fehler, den er mit Blick auf seine beste Runde in Kurve 10 konkretisierte, als er „zu weit gegangen“ sei.

Für den GP-Sonntag formulierte Bagnaia ein klares Ziel: In den ersten Runden müsse er in die Top 5 fahren, sonst werde es schwierig, sich noch zu verbessern. Gleichzeitig verwies er auf den besonderen Stressfaktor Mugello: Das Wochenende sei „Stress pur“, ohne Pause von einer Aktion zur nächsten. Auch seine Physio sei am Renntag zu kurz gekommen.

Positiv für Bagnaia: Im Ziel lag er vor Ai Ogura, der in der WM-Tabelle vor dem Italiener geführt wird. Zwischen beiden platzierte sich Alex Marquez, der in Mugello verletzungsbedingt fehlt. Marc Marquez hatte sich im Q2 als bester Ducati-Pilot auf Rang 4 profiliert und konnte den Sprint damit entscheidend beeinflussen.

View sources