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BAGNAIA: BALATON PARK BLEIBT 2026 UNVERÄNDERT, WEIL MOTO GP 2027 WECHSELT

5d ago·

🇬🇧

Ducatis Pecco Bagnaia hat angedeutet, dass der nächste MotoGP-Stopp in Ungarn nicht im Balaton Park stattfinden wird. Er verknüpft das Ausbleiben großer, sicherheitsrelevanter Änderungen an der Strecke mit der ungewissen Zukunft des Veranstaltungsorts.

Der Balaton Park ist letztes Jahr nach einer langen Pause wieder in den MotoGP-Kalender zurückgekehrt: Das letzte Ungarn-Rennen hatte 1992 stattgefunden. Doch schon die neue Streckenführung wurde schnell zum Gesprächsthema. Die enge, kurvenreiche Charakteristik stößt nicht nur wegen der begrenzten Überholmöglichkeiten auf Kritik, sondern auch wegen Sicherheitsbedenken. Besonders sichtbar wurden diese Probleme beim Wochenende 2025, als Pedro Acosta im Qualifying stürzte und sein Motorrad mit dem neben der Strecke positionierten Kameraturm kollidierte.

Bei seinem Aufenthalt in Balaton Park sagte Bagnaia, dass die Strecke für 2026 nicht grundlegend verändert werde. Er erklärte, die Organisatoren hätten keine Änderungen vorgenommen, weil erwartet werde, dass MotoGP erneut umzieht. „Sie haben es nicht geändert, weil es so eine… provisorische Strecke ist“, sagte Bagnaia. „Wir wechseln nächstes Jahr zu einer anderen Strecke.“

Er ergänzte, dass die Unsicherheit über den Standort es schwierig mache, eine Überarbeitung der Streckenführung zu rechtfertigen. „Also war es schwierig, die Art und Weise zu ändern, wie sie die Streckenführung gemacht haben“, sagte er, bevor er die aktuelle Lage einordnete: „Aber es ist, wie es ist. Wir überstehen noch eine Saison, und dann wird es vielleicht nächstes Jahr besser.“

Während der Bericht darauf hinweist, dass die Idee eines neuen ungarischen Austragungsorts schon seit einiger Zeit diskutiert wird, deutet eine von Crash.net zitierte Motorsport-Berichterstattung auf eine Rückkehr zum Hungaroring hin. Dort fuhr MotoGP bereits 1990 und 1992, und die Organisation des Ungarn-GP ist inzwischen auf Hungaroring Sport Zrt. übergegangen. Dieselbe Berichterstattung ordnet die Entscheidung als Teil eines größeren Vorhabens von Liberty Media und MotoGP SE ein, die Zahl der Rennen an zentralen Standorten zu erhöhen. Genannt werden dabei die Aufnahme von Goiania in Brasilien sowie der bevorstehende Adelaide-Street-Circuit.

Bagnaia spiegelte zudem die praktische Realität der Zeitpläne im Streckenbau wider. In dem Bewusstsein, dass der Kalender Balaton Park voraussichtlich verlassen wird, machte er deutlich, dass größere Modifikationen – insbesondere solche zur Behebung von Sicherheitsproblemen – in der unmittelbaren Zukunft eher unwahrscheinlich seien.

Enea Bastianini (Tech3 KTM) konzentrierte sich derweil auf konkrete Punkte rund um die Schikane und den Bedarf an fortlaufender Diskussion über Sicherheitsmaßnahmen. „Ich weiß, dass die Schikane für uns problematisch sein kann“, sagte Bastianini. „Aber wir haben in Mugello über die Sicherheit der Fahrer gesprochen.“

Er hoffe auf Verbesserungen in der Zukunft und verwies auf mögliche Unterschiede in den Bedingungen rund um die Strecke. „Ich hoffe, dass es in Zukunft etwas anderes gibt, angefangen jetzt“, sagte Bastianini. „Denn sie sagen mir auf der Strecke, dass es dort ein bisschen mehr Schotter gibt.“

Bastianini zog außerdem Parallelen zu anderen Serien und früheren Erfahrungen am Veranstaltungsort. „Und auch, so war es bei den Superbikes“, fügte er hinzu. „Ich will es prüfen, aber Sicherheit hat für uns immer Priorität – egal unter welchen Bedingungen – und wir müssen darüber in Zukunft viel sprechen.“

Er betonte, dass MotoGP-Maschinen einen auf die Kategorie zugeschnittenen Sicherheitsansatz brauchen. „MotoGP ist ein anderes Motorrad als andere Motorräder“, sagte Bastianini abschließend: „Wir müssen – nicht zu 100% sicher sein, weil das unmöglich ist – sondern so sicher wie möglich.“

Übergreifend zeigt die Berichterstattung, dass die aktuelle Konfiguration des Balaton Parks nicht wesentlich überarbeitet wurde, um die von den Fahrern aufgeworfenen Sicherheitsfragen zu adressieren. Bagnaia verweist dabei auf die Erwartung, dass MotoGP 2027 umzieht. Bis dahin scheinen die Fahrer darauf ausgerichtet, „noch eine Saison zu überstehen“ – und gleichzeitig auf klarere Sicherheitsvorgaben zu drängen, während die MotoGP den Blick auf das nächste ungarische Kapitel richtet.

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