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BARCELONA-GP: STURZE, STRAFEN UND EIN GLÜCKLICHES ENDE

19 May·

🇮🇹

Der Grand Prix von Barcelona wurde in den Berichten als ein Rennen beschrieben, das sich in mehrere Extreme aufspaltete: Es gab Momente, die wie ein „Happy End“ wirkten, aber auch Szenen, die bei Fahrern und Fans für Unruhe sorgten. Im Zentrum standen dabei vor allem schwere Stürze, mehrere Rennunterbrechungen und eine Reihe von sportlichen Wendungen, die das Ergebnis bis zum Schluss beeinflussten.

Als „Good“-Aspekt wurde hervorgehoben, dass das Gespräch über Verletzungen, Brüche und Operationen manchmal auch entlastend sein kann. Konkret ging es um Fotos, die am Abend in Krankenhäusern aufgenommen worden waren: Alex Marquez und Johann Zarco waren zwar gezeichnet, aber lächelten in ihren Klinikbetten. Der Tenor: Man solle sich stärker bewusst machen, wie viel die Fahrer riskieren, statt sie vorschnell zu kritisieren oder zu unterschätzen.

Auf der „Bad“-Seite wurde die Verantwortung der Fahrer betont. Laut dem Bericht müssten die Piloten nicht nur auf der Strecke die Protagonisten sein, sondern auch Verantwortung außerhalb des Rennens übernehmen. Als Beispiel wurden zuletzt nur wenige genannt, die an Sitzungen der Safety Commission teilgenommen hätten: Bagnaia, Marini und Miller. Die Vorgänger hätten zwar ein wertvolles Instrument geschaffen, doch es sei offenbar lange Zeit zu einer „leeren Box“ geworden. Die Forderung lautet, dieses Gremium wieder aktiv zu füllen.

Der „Ugly“-Teil bezog sich auf die Rennunterbrechungen und Neustarts. Das Rennen musste laut Darstellung gleich mehrfach neu gestartet werden – insgesamt drei Restarts. Für die Fahrer sei das nicht ideal, weil es sich wie eine anhaltende Belastung anfühle. Der Bericht stellt dabei eine Verbindung her zwischen dem Begriff „Circus“ und einem „circus“ im negativen Sinn: nicht als Spektakel, sondern als zermürbende Abfolge.

Sportlich gab es zudem Enttäuschungen und Strafen. Mir schien zunächst auf dem Weg zu einem Podestplatz zu sein: Am Nachmittag stand er auf dem Podium, am Abend jedoch nur auf Rang 13. Der Bericht beschreibt, dass sein Ergebnis „wie ein Reifen“ abgefallen sei – und verweist auf den Verlust von Glory durch kleinste Abstände, gemessen in Hundertsteln. Trotz des Chaos habe Mir es für einmal geschafft, aufrecht zu bleiben, doch dann sei Joan durch die Regeln aus dem Moment der Freude herausgerissen worden. Die genaue Natur der Regelanwendung wird im Text nicht im Detail ausgeführt, aber der Effekt wird klar: Es gab keine echte Freude.

Ein weiteres Thema war die Bestätigung für Di Giannantonio. Der Bericht ordnet seinen Sieg als eine Art „Glückstag“ ein: Er sei nach dem Aufprall mit der Front von Marquez’ Maschine (fast) unversehrt wieder aufgestanden und habe anschließend gewonnen. Das sei für ihn etwas Besonderes gewesen, weil es lange her gewesen sei, dass er in MotoGP wieder ganz oben stand. Er gewann demnach vor Valentino, seinem künftigen Teamchef, und der Sieg sei verdient gewesen.

Auch Jorge Martin geriet in den Fokus – allerdings nicht wegen der Stürze, sondern wegen eines Verhaltens nach dem Rennen. Obwohl fünf Stürze in drei Tagen als „beeindruckende“ Bilanz genannt werden, sei dies nicht der Grund für eine „Dressing-down“-Reaktion. Vielmehr wird ein Vorfall beschrieben: Martin habe beim Zurückkehren in die Box Paolo Bonora „geschoben“, obwohl dieser nicht schuld gewesen sei. Der Bericht bewertet das als „rote Karte“-würdig und betont, dass Frustration zwar verständlich sein könne, aber man sich als Champion auch außerhalb der Strecke beweisen müsse.

Im Bereich der Überholmanöver wird Celestino Vietti erwähnt: Er hätte laut Bericht lieber darauf verzichtet, in den letzten Runden von Manu Gonzalez überholt zu werden, nachdem Vietti das Rennen bis dahin angeführt hatte. Vietti bekommt dennoch eine positive Note.

Schließlich wird auch das Podium als Überraschung eingeordnet: Pecco Bagnaia sei auf dem Podestplatz gelandet, allerdings nicht durch eine klassische Siegerehrung direkt nach dem Ziel. Der Bericht erklärt, dass ihm der Pokal in den Boxen übergeben wurde – als Folge von Mirs Strafe. Damit wird eine typische MotoGP-Logik unterstrichen: Manchmal entscheidet nicht nur die Rennleistung, sondern auch Timing, Regeln und Glück.

Ergänzend nennt der Text eine Kuriosität zu Fabio Di Giannantonio: Er sei der einzige Fahrer, der in MotoGP mit zwei verschiedenen Satellitenteams gewonnen habe. Außerdem wird Pedro Acosta zitiert, der am Donnerstag gesagt hatte, er habe genug Probleme in der Box, um Zeit für die Safety Commission zu finden – und es wird angedeutet, dass er seine Meinung inzwischen geändert habe, wie viele seiner Kollegen.

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