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BASTIANINI KRITISIERT KTM-STABILITÄT: „NICHT MÖGLICH“ NACH DOPPELTEM AUS IN MUGELLO

2 Jun·

🇬🇧

Enea Bastianini (Tech3 KTM) hat beim Italienischen MotoGP-Grand-Prix in Mugello über ein anhaltendes Problem mit der Front seines KTM RC16 gesprochen. Nach einem Wochenende, das für ihn in beiden Rennen mit einem DNF endete, kritisierte der Tech3-Pilot vor allem die fehlende Stabilität am Vorderrad. Laut Bastianini habe er „keine Art von Support“ an der Front, was sich besonders auf der Geraden und beim Bremsen bemerkbar mache.

Der Italiener hatte am Freitag zwar eine starke Pace gezeigt, konnte sich in der Qualifikation jedoch nur für den 11. Platz qualifizieren. Im Rennen schilderte er, dass sich die Situation nach wenigen Runden verschlechtert: „Nach drei Runden fangen wir an, viel Bewegung zu haben“, sagte er. Auf der Geraden habe er zudem „viel Bewegung“, bevor er in die Bremsphase gehe. Das sei „eine Katastrophe“, weil er sich nach etwa fünf Runden körperlich bereits „fertig“ fühle.

Bastianini erklärte, dass er bereits versucht habe, über das Gas zu arbeiten, aber dass „etwas von gestern“ am Sonntag nicht funktioniert habe. Er betonte, dass die Grenze für ihn stets die Front sei, und dass er „keinen Support“ erhalte. Er zeigte sich überrascht über den Verlauf, nachdem er am Freitag mit dem Medium-Reifen schnell gewesen war und sich für den Sonntag mehr erhofft hatte.

Als Ursache beschrieb er ein Stabilitätsdefizit, das sich wie ein fehlendes Gewicht auf dem Vorderrad anfühle. Er sagte, es sei „wie wenn ich auf der Geraden kein Gewicht auf der Front habe“. Der Einfluss des Windes wurde ebenfalls angesprochen: Am Renntag sei der Wind höher gewesen als am Vortag, und Bastianini verwies darauf, dass das Problem auch in Austin in der Qualifikation aufgetreten sei. In Austin habe es sich sogar „scary“ angefühlt, während es in Mugello zwar nicht „am Limit“ gewesen sei, aber dennoch aus seiner Sicht schwierig zu kontrollieren.

Bastianini forderte KTM zu einer schnellen Lösung auf. Er hoffe, „etwas für die Zukunft“ zu finden, und er wünsche sich, dass die KTM-Verantwortlichen ihm „etwas über das“ Problem sagen. Insgesamt ordnete er das Problem als wiederkehrend ein: Es sei „viele Male“ auf der KTM aufgetreten, insbesondere wenn er auf der Geraden unterwegs sei.

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