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BEZZECCHI FINDET NACH GUTEM START DEN RITTMUS UND HOLT IM SPRINT PLATZ DREI

3d ago·

Marco Bezzecchi lieferte beim Sprint auf dem Balaton Park Circuit in Ungarn eine starke Leistung ab. Er startete von P6 und setzte sich in der Qualifikation als bester Aprilia-Pilot durch. Anschließend machte er das Beste aus einem „guten“ Start: Mit einem kraftvollen Launch setzte er sich vor dem ersten Corner in die Entscheidung. Auf dem Weg zu Kurve 1 schnappte sich Bezzecchi mehrere Ducati-Fahrer – er überholte Fabio Di Giannantonio, Francesco Bagnaia und Fermin Aldeguer – bevor er sich auf dem dritten Platz hinter Marc Marquez und Pedro Acosta einordnete. Die beiden setzten sich sofort an die Spitze.

Allerdings gab der Italiener zu, dass es schwer war, das Tempo des führenden Duos zu halten. „Der Grip war am Anfang sehr niedrig. Es war schwierig, den Rhythmus zu finden. Zum Glück war der Start gut“, sagte Bezzecchi. Diese frühe Traktion und der Schwung erwiesen sich als entscheidend, denn als das Rennen sich eingependelt hatte, konnte er nicht auf dem gleichen Level wie Marquez und Acosta bleiben, um noch eine echte Chance zu haben.

Hinter ihm erhöhte Aldeguer kurzzeitig den Druck und fuhr dicht an Bezzecchis Hinterrad. Speedweek berichtete zudem, dass es möglicherweise zu Kontakt gekommen sein könnte: „Ich habe hinten einen Kontakt gespürt, ich weiß nicht genau, was passiert ist. Danach hatte ich mit dem Hinterreifen sehr große Probleme.“ Aldeguers Pace brach anschließend nach einem Fehler in der Chicane in den Kurven 9 und 10 ein, und er war nicht mehr die nächste Gefahr. Raul Fernandez übernahm zwar die Rolle des Verfolgers, doch Bezzecchi hielt den dritten Platz und gab ihn nicht mehr her.

Das Ergebnis bedeutete Bezzecchis zweiten Sprint-Podiumsplatz der Saison, nachdem er in Le Mans Dritter geworden war. In der Gesamtwertung baute er seinen Vorsprung um drei Punkte auf 20 aus. Sein Teamkollege Jorge Martin beendete den Sprint auf dem sechsten Platz.

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