Ducati dominiert die Misano-Tests: Bulega Schnellster
21 May·
Der Superbike-Testtag in Misano wurde von Ducati dominiert: Vier Panigale setzten sich in der Nachmittagssession an die Spitze. Nicolò Bulega fuhr erneut die schnellste Zeit und stoppte die Uhr bei 1’32”063 – Tagesbestzeit und nur vier Zehntelsekunden hinter dem Streckenrekord, den er im vergangenen Jahr in der Superpole aufgestellt hatte. Nach 40 Runden hatte Bulega einen knappen Vorsprung von 0,249 Sekunden auf Iker Lecuona.
Lecuona blieb auf Rang zwei, doch der Kampf dahinter war weiterhin eng zwischen den Ducati-Maschinen. Yari Montella wurde Dritter und testete während der Session einen neuen Schwingarm, während Sam Lowes ebenfalls in die Top vier vorstieß. Lowes setzte sich gegen die Kawasaki von Garrett Gerloff um lediglich zwei Tausendstelsekunden durch – ein Hinweis darauf, wie dicht das Fahrerfeld an der Spitze beieinander lag, obwohl Ducati insgesamt stark auftrat.
Der Bericht hob außerdem die Leistungen der Teams hervor, die die Bikes unterstützen: Das Team von Manuel Puccetti wurde für seine Arbeit mit „great job“ besonders herausgestellt und bestätigte sich damit als bestes unter den konkurrierenden Teams. Weiter hinten zeigte der Rest des Feldes gemischte Ergebnisse. Lowes kam vor Mackenzie ins Ziel, Axel Bassani wurde auf der ersten der Bimotas Siebter. Bassani folgte eine Gruppe von Fahrern, in der Feltres Bulega mit 713 Tausendstelsekunden Rückstand etwas hinterherfuhr; Baldassarri und Go Eleven konnten nur den achten Platz erreichen – jeweils eine Sekunde und eine Zehntelsekunde dahinter.
Die Top zehn umfassten die Yamahas von Vierge und Gardner. Alberto Surra wurde auf der Motocorsa-Panigale 13., hinter der BMW von Van der Mark. Surra lag damit mit seiner Position außerhalb der unmittelbaren Gruppe der vorne mitfahrenden Anwärter.
Da mehrere Fahrer fehlten, öffnete das Nichtantreten der BMW-Testfahrer Oliveira sowie von Petrucci anderen Startplätzen die Tür: Der niederländische Testfahrer und Soomer waren auf der M 1000 RR aktiv, wobei Soomer den 20. Platz belegte – vor dem Yamaha-Testfahrer Alessandro Delbianco auf der R1.
Stefano Manzi, erneut auf Yamaha unterwegs, beendete den Tag auf Rang 14 vor Andrea Locatelli. Dixon und seine Honda kamen auf Platz 17, mit dem Hinweis, dass der britische Fahrer nach seinem schweren Sturz bei den Phillip-Island-Tests im Februar zurückkehrt. Dixon fuhr vor Rea und Chantra.
In der SSP-Klasse war Oett auf seiner Ducati V2 am schnellsten.