Skip to content
64°

MOTOGP-CHEF VERTEIDIGT WIEDERSTART IM CATALAN-GP, MIR VERLIERT PODIUM

19 May·

🇬🇧

Beim MotoGP-Grand-Prix von Katalonien in Barcelona kam es zu mehreren Unterbrechungen nach schweren Stürzen. Laut Autosport verteidigte MotoGP-Sportchef Carlos Ezpeleta die Entscheidung des Rennens, die Ausfahrt zweimal neu zu starten. Gleichzeitig zeigte er sich offen für Gespräche über mögliche Verbesserungen im Bereich der Sicherheit. Mehrere Fahrer hatten die Fortsetzung des Rennens nach den Zwischenfällen kritisiert, bei denen Alex Marquez und Johann Zarco ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Der KTM-Pilot Pedro Acosta übte besonders deutliche Kritik: Er bemängelte, dass man nach den schweren Ereignissen so gehandelt habe, „als wäre nichts passiert“. Acosta war zum Zeitpunkt der erneuten Diskussionen in Führung, bevor seine Maschine zwischen Kurve 9 und 10 plötzlich an Leistung verlor. Marquez, der direkt dahinter fuhr, hatte demnach keine Zeit mehr zu reagieren.

Sportlich endete das Rennen mit einem Sieg von Fabio Di Giannantonio, der damit für VR46 den ersten MotoGP-Erfolg seit drei Jahren holte. Das Rennen blieb jedoch stark von den Stürzen geprägt, die Marquez und Zarco aus dem Verkehr zogen und für Krankenhaus-Check-ups sorgten.

Nach dem Zieleinlauf veröffentlichte MotoGP die finalen Ergebnisse erst mehr als zwei Stunden später, nachdem technische Untersuchungen abgeschlossen waren. Fünf Fahrer erhielten Strafen wegen Verstößen gegen die Regeln zu Reifendruck. Unter ihnen war Joan Mir, der zunächst auf Platz zwei gelegen hatte und damit Hondas ersten Podestplatz des Jahres in Aussicht gestellt hatte. Nach der 16-Sekunden-Zeitstrafe verlor Mir jedoch seinen Podestplatz.

View sources