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DUCATI-MOTOGP-BIKE 2026 SCHWER ZU STARTEN: MORBIDELLI ERKLÄRT DAS PROBLEM

1 Jun·

🇬🇧

Mehrere Ducati-Fahrer haben in der MotoGP-Saison 2026 über Startprobleme geklagt. Laut Franco Morbidelli (VR46 Ducati) ist die Ducati derzeit besonders schwer „in das richtige Fenster“ zu bringen, also die Bedingungen am Start so zu treffen, dass der Motor- und Fahrwerksaufbau sauber in Vortrieb umgesetzt wird. In den vergangenen Jahren galt Ducati häufig als eines der besten Startpakete im Feld – unter anderem dank der Ride-Height-Device-Technologie, die der Hersteller maßgeblich vorangetrieben hatte. Diese Stärke scheint sich jedoch verändert zu haben.

Pecco Bagnaia schilderte beim Sprint in Mugello einen schlechten Launch, der ihn im Klassement zurückwarf. Er erklärte, dass das Verhalten beim Einkuppeln nicht kontrollierbar sei: Sobald er die Kupplung löse, beginne das Motorrad zu wheelien, und es komme nicht mehr in den stabilen Vorwärtsgang zurück. Bagnaia beschrieb, dass selbst bei sehr langsamer Kupplungsfreigabe das Wheelie-Problem auftrete. Erst wenn er in den zweiten Gang wechselt, „kommt es zurück“ – bis dahin bleibe die Maschine offenbar zu stark auf dem Vorderrad bzw. zu instabil beim Anfahren.

Auch Morbidelli selbst hatte beim Italien-Grand-Prix am Sonntag einen schlechten Start. Er stellte dabei einen deutlichen Unterschied zwischen früheren Ducati-Generationen und der aktuellen Maschine fest: Das GP24-Modell habe sich „wie ein Rakete“ vom Start weg angefühlt, während diese Eigenschaft beim GP25 nicht übernommen worden sei. Laut Morbidelli scheint das Problem nun auch beim GP26 fortzubestehen. Er betonte, dass die Schwierigkeit nicht nur im Moment des Losfahrens liege, sondern darin, „alles in das richtige Fenster“ zu bekommen, um die Startperformance abzurufen.

Seine Kernaussage: Wenn die Abstimmung und die Bedingungen beim Start exakt passen, könne die Ducati weiterhin starke, „Raketen“-Starts hinlegen. Wenn jedoch einzelne Parameter nicht optimal zusammenkommen, werde das Motorrad zu schnell zum Wheelie gezwungen und der Start verliere an Effektivität. Damit rücken bei Ducati offenbar nicht nur die reine Motorleistung, sondern vor allem die Abstimmungs- und Fahrfenster-Frage beim Einkuppeln in den Fokus der Diskussion.

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