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FABIO QUARTARARO WEIST GERÜCHT ZURÜCK: KEIN RAT AN BAGNAIA GEGEN YAMAHA 2027

2 Jun·

🇬🇧

Fabio Quartararo hat Gerüchte ausgeräumt, die ihn mit den künftigen Plänen von Francesco Bagnaia in Verbindung bringen. Nachdem Ducati entschieden hat, Bagnaia durch Pedro Acosta zu ersetzen, ist der Fahrermarkt in der MotoGP bereits ordentlich in Bewegung geraten. Medienberichte verdichteten sich dabei zu der Aussage, Bagnaia werde 2027 zu Aprilia wechseln. Vor diesem Hintergrund wies Quartararo Behauptungen zurück, er habe Bagnaia gesagt, er solle nicht zu Yamaha wechseln.

In einem Interview mit Moto IT wurde Quartararo gefragt, ob er mit Bagnaia über dessen Zukunft gesprochen habe. „Nein“, antwortete er. Er ergänzte, dass es zwar Gespräche mit Bagnaia gebe, aber Ratschläge zur Karriere eines anderen Fahrers „Unsinn“ wären: „Ich spreche mit Bagnaia, aber es wäre so, als würde ich zu einem Fahrer von einer anderen Marke gehen und ihn um Rat zu meiner Zukunft bitten. Das ergibt keinen Sinn. Und es stimmt nicht.“

Quartararo ging außerdem auf die Idee ein, dass Bagnaia’s Entscheidung für Yamaha von ihm beeinflusst worden sei: „Und danke für die Frage! Das stimmt nicht. Die Leute schreiben Dinge, ohne es zu wissen, und denken, dass Bagnaia nicht zu Yamaha gegangen ist, weil ich es war – und das stimmt nicht.“

Die Yamaha-Situation ist ohnehin kompliziert. Quartararo’s eigener Ausstieg wurde als frühe Überraschung in diesem Markt beschrieben: Zuerst kamen die Meldungen über seinen bevorstehenden Wechsel zu Honda. Währenddessen verpflichtet Yamaha Jorge Martin – ein Schritt, der „ironischerweise“ den Aprilia-Platz für Bagnaia geöffnet hat. Der zweite Aprilia-Sitz soll an Trackhouse-Pilot Ai Ogura gehen.

Auch sportlich steht Quartararo unter Druck. In der Presse übte er scharfe Kritik an Yamaha, und der japanische Hersteller ist „fast sicher“, zum zweiten Mal in Folge Letzter in der Konstrukteurswertung zu werden. Obwohl Quartararo der führende Yamaha-Pilot ist, steuert er auf einen 14. Platz zu – sein schlechtestes MotoGP-Ergebnis überhaupt. In drei von sieben Rennen verhinderten Punkteausfälle eine bessere Platzierung. Beim Mugello, wo er im Sprint 14. und im Grand Prix 18. war, sagte Quartararo, seine Priorität sei „fit zu bleiben“, weil es kurzfristig „nichts zu hoffen“ gebe. Yamaha beschrieb er als „komplett verloren“.

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