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PRAMAC YAMAHA SOLL IZA N GUEVARA FÜR 2027 UNTERSCHREIBEN

15 May·

🇬🇧

Laut Motorsport.com steht Izan Guevara vor einem Wechsel in die MotoGP-Saison 2027. Demnach wird der Fahrer, dessen Vereinbarung mit Yamaha derzeit noch finalisiert wird, in der kommenden Premier-Klasse für das Satellitenteam Pramac Yamaha fahren. Der Bericht beschreibt den Deal als bereits weitgehend ausgehandelt, aber noch nicht unterschrieben; die Details sollen in den kommenden Wochen abgeschlossen werden, mit einer Erwartung auf Unterzeichnung vor der Sommerpause.

Guevara hatte am Ende der vergangenen Saison seinen Vertrag mit dem japanischen Hersteller um ein Jahr verlängert. Damit läuft die Vereinbarung bis Ende 2027, wobei zum damaligen Zeitpunkt offen war, in welcher Klasse er im Folgejahr fahren würde. Der aktuelle Schritt in Richtung MotoGP erfolgt vor dem Hintergrund einer starken sportlichen Entwicklung: Motorsport.com verweist auf einen starken Saisonabschluss 2025 in der Moto2, als Guevara den Grand Prix von Valencia gewann. Auch der Saisonstart 2026 wird als vielversprechend eingeordnet: In den ersten fünf Rennen habe er drei Podestplätze geholt, darunter zuletzt einen Sieg beim Rennen in Le Mans.

Der Bericht ordnet Guevaras Weg in die MotoGP historisch ein. 2022 hatte er mit dem Gewinn der Moto3-Weltmeisterschaft erstmals international große Aufmerksamkeit erregt. In dieser Saison habe er sieben Siege und zwölf Podestplätze erzielt, was ihm den Aufstieg in die Moto2 mit dem Aspar-Team eingebracht habe. In den ersten beiden Jahren in der Zwischenklasse habe er sich jedoch offenbar nicht wie erhofft auf die Kalex-Maschine einstellen können; die ersten beiden Moto2-Staffeln seien „schlecht“ verlaufen, mit lediglich einem Podestplatz in 38 Rennen.

Eine sportliche Wende wird im Bericht mit dem Wechsel in das Yamaha-Moto2-Projekt verbunden. Guevara habe dort Unterstützung erhalten, insbesondere durch Gino Borsoi, den Teammanager von Pramac. Für eine Phase sei er nach Valencia gegangen, um gemeinsam mit Borsoi zu arbeiten und seine Form wiederzufinden. Als ein Faktor für die bessere Anpassung wird die Umstellung auf die Boscoscuro-Maschine genannt.

Auch in Bezug auf die MotoGP-Vorbereitung nennt Motorsport.com konkrete Hinweise: Nach dem positiven Saisonende habe Guevara an einem privaten Yamaha MotoGP-Test in Valencia teilgenommen. Dieser Test fand am Mittwoch nach dem Grand Prix statt. Trotz „nicht idealer“ Bedingungen im späten November hätten seine Leistungen bei den Yamaha-Teamchefs Eindruck hinterlassen, die ihn damit offenbar als Option für die Zukunft weiter im Blick hatten.

Im Kern des Berichts steht die erwartete Teamkonstellation bei Pramac Yamaha ab 2027. Motorsport.com schreibt, dass Guevara dort Toprak Razgatlioglu begleiten soll. Razgatlioglu wird als bereits für Pramac vorgesehen genannt; Guevaras Wechsel wird als Ergänzung beschrieben, die das Fahrerfeld für das Team ab 2027 prägen soll.

Mit Guevaras bevorstehendem MotoGP-Aufstieg wird zugleich die Zukunft von Jack Miller als unsicher dargestellt. Der Bericht verbindet den Wechsel direkt mit der Frage, wer bei Pramac den Platz räumen müsste. Miller, der als potenzieller Kandidat zum „Auszug“ beschrieben wird, habe aktuell keine Angebote anderswo. Nach 16 Jahren im MotoGP-Paddock sei seine Zukunft daher ungewiss.

Darüber hinaus skizziert Motorsport.com eine mögliche Neuordnung der Yamaha-Fahreraufstellung für 2027. Demnach soll Alex Rins ebenfalls ohne Angebot sein und Yamaha verlassen. Gleichzeitig wird Fabio Quartararo als Fahrer genannt, der 2027 zu Honda wechseln soll. Damit würde Yamaha für 2027 laut Bericht nur Razgatlioglu in der bestehenden Besetzung behalten, während drei neue Fahrer hinzukommen: Guevara bei Pramac sowie Jorge Martin und Ai Ogura im Werksteam. Diese Umstrukturierung wird mit einem Führungswechsel bzw. einer neuen Ausrichtung verknüpft: Paolo Pavesio, Yamaha Managing Director, soll die Überarbeitung anführen.

Insgesamt zeichnet der Bericht ein Bild, in dem Guevaras MotoGP-Sprung 2027 bereits sehr konkret wirkt, aber formal noch von der finalen Vertragsunterzeichnung abhängt. Sportlich wird der Schritt vor allem mit den Ergebnissen in der Moto2 begründet, ergänzt durch einen MotoGP-Test bei Yamaha und die enge Zusammenarbeit mit Pramac-Manager Gino Borsoi. Für die Fahrerlandschaft bedeutet der erwartete Wechsel vor allem potenzielle Veränderungen bei Pramac (Miller) sowie eine größere Neuaufstellung bei Yamaha (Rins, Quartararo) mit Martin und Ogura im Werksteam.

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