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JACK MILLER FÜHLTE SICH STARK UND BRINGT YAMAHA INS Q2 IN BALATON

4d ago·

🇬🇧

Jack Miller hat beim Ungarn-GP in Balaton Park am Freitag den Sprung direkt ins Q2 geschafft. Im Rahmen der Qualifying-2-Vorentscheidung setzte sich der Pramac-Pilot in einem engen Kampf gegen die beiden anderen Yamaha-Fahrer durch und sicherte sich den letzten Platz in den Top 10. Miller lag dabei nur 0,111 Sekunden vor Fabio Quartararo und 0,165 Sekunden vor seinem Teamkollegen Toprak Razgatlioglu.

Der Tag war für Miller nach einem schwierigen Start geprägt: In FP1 hatte er sich noch auf Rang 19 wiedergefunden, bevor er im weiteren Verlauf Fortschritte machte. „Offensichtlich bin ich ziemlich happy, dass ich heute direkt durchgekommen bin“, sagte Miller. Er beschrieb, dass er am Morgen zwar ein gutes Gefühl gehabt habe, auf dem zweiten Bike jedoch zunächst „wirklich viel“ Probleme gehabt habe. Diese konnten laut ihm im Laufe des Nachmittags weitgehend gelöst werden.

Seine Einschätzung zum Setup und zum Reifenverhalten fiel positiv aus: Miller fühlte sich auf den gebrauchten Reifen stark, und mit neuen Reifen habe er sich sogar noch weiter verbessert. Gleichzeitig betonte er, dass auf dem Kurs in Balaton Park noch Reserven vorhanden seien. „Es ist einer dieser Strecken, wo niemand eine perfekte Runde fährt“, erklärte er. Durch die „eine Linie“-Chicanes könne man sich zwar verbessern, gleichzeitig sei es aber auch leicht, Fehler zu machen. Für Samstag erwartet Miller daher noch mehr Potenzial: „Ich denke, dass wir für morgen noch ein bisschen mehr übrig haben, aber wir müssen abwarten.“

Miller ordnete zudem ein, warum der Stopp-und-Go-Charakter der Strecke dem neuen V4 offenbar besser liegt als der zuvor schwierige Mugello-Wochenende. Er verwies darauf, dass die Yamaha-Bikes gut stoppen und die Richtungswechsel „nicht zu schlimm“ seien. Laut ihm sei das besonders in Balaton Park eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Neben Miller schaffte auch Honda einen direkten Q2-Platz: Der Rookie Diogo Moreira belegte im Freitagstraining den achten Rang und qualifizierte sich damit ebenfalls direkt für Q2.

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