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JORGE MARTIN ERKLÄRT RED-BULL-ENDE: „ETWAS, DAS ICH NICHT KONTROLLIEREN KONNTE“

2 Jun·

🇬🇧

Jorge Martin hat sich dazu geäußert, wie es zur Trennung von Red Bull gekommen ist. Hintergrund ist die Entscheidung von Aprilia, ab 2027 einen neuen Titel-Sponsor zu bekommen: Monster Energy wird dann offizieller Title Partner der Marke. Für den Rest der Saison wird das Monster-Logo bereits auf den Werks-RS-GP-Maschinen von Marco Bezzecchi und Jorge Martin prominent zu sehen sein.

Martin, der seit Beginn seiner Grand-Prix-Laufbahn Red Bull als Athlet begleitet hat, beschreibt die Entwicklung als etwas, das er nicht steuern konnte. Er betonte, dass finanzielle Verbesserungen, die dem Team zugutekommen, sich letztlich in Upgrades und Weiterentwicklungen widerspiegeln. Gleichzeitig erklärte er, dass seine persönliche Verbindung zu Red Bull nach 15 Jahren „vorerst vorbei“ sei. Ob eine Rückkehr möglich ist, ließ er offen, sagte aber: „Aktuell sind wir nicht mehr zusammen.“

Die Trennung ist zudem in einen größeren Kontext eingebettet: Ähnlich musste Marc Marquez seine Red-Bull-Zusammenarbeit beenden, als er 2025 zum Ducati-Werksteam wechselte. Für Martin bedeutet das auch, dass er auf seinem Helm künftig keine Red-Bull-Branding mehr trägt. Stattdessen will er die frei gewordene Fläche nutzen, um für ein neues Restaurant in Madrid zu werben, das er 2026 eröffnet: Kumo.

Sportlich stand der Italienische Grand Prix im Zeichen der Aprilia-Dominanz: Martin wurde Zweiter hinter Teamkollege Marco Bezzecchi, dessen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 17 Punkte anwuchs. Auch in der Herstellerwertung liegt Aprilia nun deutlich vorn: mit 30 Punkten Vorsprung vor Ducati.

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