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KTM BETONT: VIER MOTO-GP-MASCHINEN SIND „GRUNDLEGENd“ NACH TECH3-VERLÄNGERUNG

26 May·

🇬🇧

KTM hat im Zuge der Vertragsverlängerung mit dem Tech3-Team betont, dass vier MotoGP-Bikes auf dem Grid für die Marke „fundamental“ seien. KTM-Manager Pit Beirer erklärte bei der Bekanntgabe der Partnerschaft, dass sich die Stärke eines Programms nicht nur auf Fahrer und Maschinen beschränke, sondern auch auf die gesamte operative Struktur: „Du bist einfach wirklich stark, wenn du dich auf vier Bikes, vier Fahrer – aber auch vier Chefmechaniker, das ganze [zweite] Team und die Techniker dahinter verlassen kannst.“ Laut Beirer bringt ein Vier-Bike-Setup mehr „Momentum“ als ein Zweier-Ansatz, weil mehr Daten, mehr Entwicklungsarbeit und mehr Personal gleichzeitig in die Arbeit am Motorrad fließen können.

Gleichzeitig machte KTM klar, dass man Tech3 bzw. Teamchef Guenther Steiner Raum gegeben habe, um selbst alle Optionen abzuwägen, bevor man sich auf die neue Zusammenarbeit einigte. Beirer sagte, KTM habe Steiner und seinem Team Zeit gegeben, „die richtige Entscheidung zu treffen“, und man habe „keinen Druck“ ausgeübt. KTM habe demnach kommuniziert: „Schau dir alle Optionen an.“ Hintergrund der Diskussion war, dass Tech3 in der Vergangenheit mit einem möglichen Wechsel zu Honda-Motoren in Verbindung gebracht worden war, bevor sich das Team letztlich für die KTM-Lösung entschied.

Beirer stellte zudem den Leistungsaspekt in den Mittelpunkt: Die Gespräche hätten sich darum gedreht, wie man die Performance steigern könne. „Das ist alles, was wir wollen“, so der KTM-Vertreter. Auch Steiner habe laut Beirer ein Motorrad im Blick, das zuverlässig funktioniert und konkurrenzfähig ist: „Gunther will ein Bike, das performt. Und dafür müssen wir zusammenarbeiten.“ Daraus leitete KTM die Notwendigkeit eines Vier-Bike-Programms ab: „Du brauchst vier Jungs auf dem Grid, um eine starke Operation zu haben. Und deshalb sind wir wirklich glücklich, diese Partnerschaft anzukündigen.“

Für die Zukunft der 850-ccm-Ära hat KTM noch keine endgültigen Fahrer bestätigt. Erwartet wird jedoch, dass das Werksteam mit einer neuen Aufstellung in die neue Hubraumstufe geht. Als wahrscheinlich gilt eine Kombination aus Alex Marquez und Fabio Di Giannantonio. Zudem soll KTM eine Option auf beide aktuellen Tech3-Fahrer haben: Maverick Viñales und Enea Bastianini. Damit bleibt offen, wie sich die Fahreraufteilung zwischen Werksteam und Tech3 in den kommenden Saisons konkret gestalten wird, während KTM zugleich die strategische Bedeutung von vier Motorrädern als Grundlage für die Weiterentwicklung hervorhebt.

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