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MICHAEL LAVERTY SIEHT „LICHT AM ENDE DES TUNNELS“ FÜR YAMAHA NACH MILLERS MUGELLO-DATEN

29 May·

🇬🇧

Michael Laverty hat sich während der Berichterstattung zu den Sessions beim Italienischen Grand Prix positiv über die Entwicklung von Yamahas V4-Prototyp geäußert. Anlass für seine Zuversicht waren Daten aus dem Speed-Trap-Bereich, die Jack Miller im Umfeld von Mugello geliefert hatte. Obwohl Miller als Fahrer bei Pramac Racing für die Saison 2027 weiterhin nicht sicher eingeplant ist, bleibt er laut den Aussagen im Umfeld der Berichterstattung ein wichtiger Bestandteil der Yamaha-Entwicklungsarbeit. Laverty betonte dabei, dass Yamahas Fortschritte nicht über Nacht kommen, sondern „von Woche zu Woche“ entstehen.

Im Gespräch wurde zunächst von einem realistischen Erwartungsrahmen gesprochen: Es gehe nicht darum, dass Yamaha sofort wieder um Podestplätze kämpfe. Stattdessen sei entscheidend, dass das Team kontinuierlich arbeite und die Basis für spätere Leistungssteigerungen schaffe. Laverty stimmte dem zu und verwies darauf, dass es in den vergangenen Wochen „Licht am Ende des Tunnels“ gegeben habe. Als konkretes Indiz nannte er die Verbesserung der Topspeed-Werte bei wiederholten Messungen. In diesem Zusammenhang wurde auch MIllers Position in den Speed-Traps erwähnt: Er lag in der betreffenden Session auf Rang neun. Das wurde als Zeichen dafür gewertet, dass Yamaha die V4-Eigenschaften zunehmend besser nutze.

Laverty ordnete die Entwicklung technisch ein: Der Motor sei ein V-förmiges 80-Grad-Aggregat mit jeweils zwei vorderen und zwei hinteren Zylindern. Diese Bauart erfordere eine andere Abstimmung im Bereich des Chassis und der Balance, weshalb es Zeit brauche, um die Eigenschaften der Maschine sauber zu „dialen“. Zusätzlich sei der Aufbau der Motorleistung ein schrittweiser Prozess. Ziel sei es, die Leistungsentwicklung so voranzutreiben, dass die Zuverlässigkeit gewahrt bleibt und keine Motorschäden riskiert werden. Insgesamt sei die Richtung jedoch klar positiv.

Im weiteren Verlauf der Session wurde auch die Leistungsdichte der Yamaha-Fahrer angesprochen: Alex Rins beendete die Pre-Qualifying-Session mit der neuntschnellsten Zeit und war damit der einzige Yamaha-Pilot, der bereits für Q2 am Samstag gesetzt war. Jack Miller schloss den Tag mit der 16.-schnellsten Zeit ab, also einen Platz vor Fabio Quartararo, der als weiterer Yamaha-Fahrer geführt wurde. Toprak Razgatlioglu hingegen blieb mit Platz 20 deutlich hinter den Erwartungen zurück.

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