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LUCA MARINI PROGNOSTIZIERT LANGE WARTEZEIT BIS ZU DEN LETZTEN 2027-MOTOGP-SEATS

5d ago·

🇬🇧

Luca Marini rechnet damit, dass sich die letzten offenen Plätze im MotoGP-Fahrerfeld für die Saison 2027 nicht kurzfristig klären. Offizielle Bestätigungen würden laut dem Italiener erst dann fallen, wenn die Hersteller ihre Unterschriften unter den nächsten kommerziellen Vertrag mit der MotoGP SEG gesetzt haben. Bis dahin sei der Markt für die verbleibenden Sitze „für einige Monate“ in Bewegung, wie Marini am Donnerstag beim Balaton Park sagte.

Im Hintergrund wird bereits über mögliche Wechsel spekuliert. Marini und sein Teamkollege Joan Mir gelten dabei als Fahrer, die ihre HRC-Plätze verloren haben sollen. Als neue Besetzung bei HRC werden Fabio Quartararo sowie der Rookie David Alonso genannt. Für Mir wird ein Wechsel zu Gresini Ducati in Verbindung gebracht. Marinis eigene Zukunft bleibt dagegen unklar: Er wird zwar mit einer Rückkehr zu VR46 in Verbindung gebracht, gleichzeitig gilt jedoch Nicolo Bulega als heißer Kandidat für diesen möglichen Platz.

Auch bei Satellitenteams soll noch nicht alles entschieden sein. Trackhouse Aprilia und Tech3 KTM werden in der Berichterstattung als zwei Organisationen genannt, bei denen mindestens ein Sitz noch offen sein könnte. Marini selbst wollte am Balaton Park keine konkreten Details nennen und verwies darauf, dass es noch wenige freie Plätze gebe und man abwarten müsse, wer sie letztlich erhält.

Sportlich ordnete Marini seine aktuelle Lage bei Honda ein. Er gilt als führender Fahrer des Herstellers, liegt in der Weltmeisterschaft jedoch nur auf Rang elf. Sein bestes Saisonresultat ist ein sechster Platz. Beim Balaton Park verwies er auf seine bisher beste RCV-Performance im Vorjahr, als er in den Ergebnissen stark war (4-5). Für 2026 erwartet er jedoch eine schwierigere Ausgangslage, da aktuell mindestens acht Fahrer in Topform seien und konstant um Spitzenpositionen kämpfen.

Für das Rennen in Ungarn zeigte sich Marini dennoch optimistisch: Die Strecke habe viel Grip, der Asphalt sei neu und könne dem Honda-Paket entgegenkommen. Er wolle im Vergleich zu Mugello, das für ihn „frustrierend“ gewesen sei, eine bessere Leistung zeigen.

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