LUIGI DALL’IGNA NENNT BAGNAIA NACH MUGELLO „WIEDERENTDECKTEN“ CHAMPION
5d ago·

Ducati-Teamchef Luigi Dall’Igna feierte Francesco Bagnaia nach dem Italienischen Grand Prix in Mugello als einen „wiederentdeckten Champion“. Seine Leistung sei eine „Meisterleistung“ gewesen, die ein entscheidendes Podium brachte. Der 29-Jährige wurde Dritter und schaffte damit zum ersten Mal in dieser Saison zwei Podien in Folge. Nach seinem zuvor starken Ergebnis rückte er bis auf fünf Punkte an Raul Fernandez von Trackhouse in der Weltmeisterschaft heran.
In Mugello gewann Marco Bezzecchi das Rennen, Ducati-Teamkollege Jorge Martin wurde Zweiter. Damit baute Bezzecchi seinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung auf 17 Punkte aus. Auch wenn die Dominanz von Aprilia zur Sprache kam, konzentrierte sich Dall’Igna darauf, wie Bagnaia es geschafft hatte, bis zum Podiumskampf dran zu bleiben – vor allem in den Schlussphasen gegen den Trackhouse-Fahrer Ai Ogura.
In seinen Aussagen nach dem Rennen lobte Dall’Igna Bagnaia für sein Vorgehen, das sowohl mutig als auch entschlossen gewesen sei. Bagnaia und Marc Marquez hätten „alles gegeben“, und jeder sei „entsprechend seiner eigenen Verfassung“ gefahren. Für Bagnaia beschrieb Dall’Igna einen „Braveheart“-Stil, wobei er betonte, dass es der „finale Masterstroke“ gewesen sei, der den dritten Platz sicherte. Außerdem hob er Bagnaias Start hervor: Ein „ausgezeichneter Start von der Pole-Position“ habe ihn nach nur wenigen Runden in Führung gebracht. Danach sei er mit einem aggressiven, schnellen Rhythmus losgefahren, um sich einen Vorsprung aufzubauen „wie in früheren Tagen“. Dall’Igna ergänzte, Bagnaia habe so lange wie möglich durchgehalten, bevor er sich geschlagen geben musste, sich aber dennoch „Zahn um Zahn“ gegen die Konkurrenz gewehrt, um den dritten Platz zu verteidigen – ein Ergebnis, das er als „dennoch wichtig“ bezeichnete und das sein Selbstvertrauen gestärkt habe.
Bagnaia selbst machte nach dem Rennen eine Ansage: Er wolle in naher Zukunft um Siege kämpfen.
Dall’Igna hob zudem Marc Marquez hervor, der nach einer Verletzung zurückkam. Marquez kämpfe „wie ein Löwe“, obwohl er nach dem Qualifying am Samstag auf Platz fünf „körperlich noch immer deutlich geschwächt“ gewesen sei. Laut Dall’Igna habe Marquez „Schritt für Schritt“ auf die Gegner reagiert, bis in den letzten Runden ein „offensichtlicher und mehr als nachvollziehbarer körperlicher Einbruch“ einsetzte. Abschließend gratulierte Dall’Igna Marquez zu dem, was er „immer [gibt]“, und nannte ihn „den Champion, der du bist“.