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MARC MARQUEZ GIBT ZU, DASS ER BEIM ITALIEN-GP MIT 10 RUNDE(N) ZU GEHEN AUFGEBEN HAT

6d ago·

🇬🇧

Marc Marquez hat über die körperliche Belastung beim Italien-Grand-Prix gesprochen und eingeräumt, dass er „mit noch zehn Runden aufzugeben“ hatte. Das gestand er in einem Austausch hinter den Kulissen mit Ducati-Teamkollege Francesco Bagnaia. Das Gespräch fand in der Ducati-Post-Race-Show „Inside Ducati Lenovo Team“ auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Teams statt – gedreht vor den jeweiligen Medien-Terminen.

Marquez’ Aussage kam, nachdem Bagnaia am Ende des Rennens nachfragte, wie es Marquez ging. Konkret fragte er nach dem Heck: „Warst du am Ende okay? Ich meine, mit dem Heck?“ Marquez antwortete mit einer klaren Einschätzung zu seinem Zustand und seinem Tempo in den Schlussphasen: „Ich habe mit zehn Runden noch aufgegeben… Ich konnte es nicht. Ja, das Heck ist abgefallen, aber es war mehr ich als der Reifen.“

Bagnaia, der die Reifen ebenfalls in den späten Rennminuten managen musste, zeigte Verständnis für das, was Marquez schilderte. Er machte deutlich, dass die Bedingungen das Rennen besonders fordernd machten: „Am Ende, bei so heißem Wetter, war es so körperlich.“ Der lange Vorsprung in der Anfangsphase war im Verlauf des Rennens verblasst. Sein beinahe Podiums-Kandidat unterstrich, wie schnell sich das Gleichgewicht ändern kann, sobald die Reifen anfangen zu leiden.

Anschließend verglichen die beiden Ducati-Weltmeister im Mugello-Media-Center ihre Eindrücke. Marquez sagte, er habe Bagnaia’s Probleme bemerkt, als das Rennen voranschritt: „Ich habe gesehen, dass du gekämpft hast…“ Das Gespräch drehte sich außerdem um das Tempo von Trackhouse-Fahrer Ai Ogura, dessen starker Schlussspurt die Reihenfolge noch einmal umkrempelte. Ogura fuhr über weite Strecken auf Rang sieben, bevor er in den letzten Runden Marquez, Fabio Di Giannantonio und Pedro Acosta überholte. Ein ambitionierter Versuch, Bagnaia in der letzten Kurve noch das Podium abzunehmen, wurde von dem Italiener souverän beantwortet: Sein Cutback sicherte ihm den zweiten dritten Platz in Folge.

Beide Ducati-Piloten waren vom Tempo Oguras beeindruckt. Bagnaia sagte: „Ogura hat mich überholt, er war vier Sekunden hinter mir!“ Marquez stimmte zu und beschrieb den Schwung, den Ogura in die Schlussphase mitnahm: „Ogura hat mich auch überholt; er war wie ein Flugzeug!“

Für Marquez war der Italien-Grand-Prix zudem ein bedeutender Schritt zurück nach seiner Verletzung. Obwohl er mit dem fünften Platz bei der Zielflagge nicht zufrieden war, lieferte der amtierende Weltmeister eine starke Rückkehr: Er holte in beiden Rennen doppelte Punkte und sicherte sich zudem Ducati-Ranglisten-Vorteile als führender Fahrer des Teams in der Qualifikation. Der Kontext machte die Leistung besonders: Er war fit genug, um nach zwei Operationen während seiner Zwangspause in Mugello seine GP26 zu fahren, und wurde am Donnerstag nachmittags freigegeben – nur 18 Tage nach seinem Crash beim Le Mans Sprint.

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