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LUCA MARINI AKZEPTIERT MOTO-GP-STRAFE NACH ERKLÄRUNG ZUM BEINSIGNAL

31 May·

🇬🇧

Luca Marini hat die drei Startplätze umfassende Strafe akzeptiert, die ihm für das italienische MotoGP-Rennen am Sonntag auferlegt wurde. Der Italiener zeigte sich zunächst überrascht, nachdem er in der Schlussphase des Final Practice wegen „riding slow online“ sowie „disturbing“ Franco Morbidelli und Jorge Martin sanktioniert worden war. Die Situation entstand, als Marini von der Strecke abbog und in die Boxengasse fuhr; dadurch mussten die beiden Fahrer hinter ihm ausweichen. Martin versuchte zudem mit der Hand zu signalisieren, um nachfolgende Fahrer zu warnen.

Marini erklärte, er habe sich mit dem Rennkommissar Simon Crafar ausgetauscht und die Entscheidung sei ihm anschließend nachvollziehbar gemacht worden. Laut Marini habe Crafar darauf hingewiesen, dass es in Ordnung sei, wenn Marini mit dem Bein ein Signal geben könne, um den Boxeneinlauf anzukündigen. Marini betonte jedoch, dass er weiterhin der Ansicht sei, dass selbst bei einem Beinsignal Franky Morbidelli das Bein möglicherweise nicht sehen könne, weil die Kurve auf der linken Seite liege. Trotz dieser Einwände akzeptierte er die Strafe.

Unabhängig von der Sanktion stand Marini vor einer weiteren schwierigen Aufgabe: Aufgrund seiner anhaltenden Probleme in der Qualifikation war er nur als 16. in die Session gegangen. Mit der Strafe rutscht er im Rennen von 16 auf 19. Im Sprint hatte er sich dennoch auf Platz 13 verbessert und sprach davon, dass er nicht voll pushen könne, weil sich „alles bewegt“ und die Traktion bei jedem Mal stark einbreche. Er kündigte an, weiter an Starts und Comebacks zu arbeiten.

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