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MAVERICK VINALES WILL IN BRÜNN WIEDER ZU 100 PROZENT FIT SEIN

5d ago·

Maverick Viñales arbeitet nach seiner schweren Schulterverletzung weiter an der Rückkehr in die volle Leistungsfähigkeit. Nach der Verletzung, die ihn monatelang aus dem Wettbewerb nahm und mehrfach zu Comeback-Verschiebungen zwang, ist der KTM-Pilot seit Barcelona wieder im Feld. In den bisherigen Rennen hat er mit der Tech3-KTM noch nicht die erhofften Ergebnisse eingefahren: Mehr als fünf WM-Punkte gelangen ihm bislang nicht, in Mugello blieb er zuletzt ohne Zähler.

Viñales ordnete die Eindrücke aus Mugello ein. Er habe sich am Montag nach dem Wochenende „völlig erschöpft“ gefühlt, sich in den darauffolgenden Tagen aber wieder erholt. Besonders belastend seien aus seiner Sicht der Casanova-Sabelli-Abschnitt sowie die Biondetti-Schikane gewesen: „Ich habe dort gelitten.“ Für das kommende Rennen in Ungarn erwartet er dagegen ein anderes Belastungsprofil. Der Balaton Park sei für ihn zwar neu, aber anhand von Onboard-Aufnahmen erkenne er, dass bis auf zwei Kurven der Streckencharakter langsam sei. „Langsame Kurven versteht man leichter als schnelle.“ Den entscheidenden Faktor für eine gute Runde sieht Viñales in der sauberen Umsetzung der Schikanen: Wenn diese gut gelingen, „kommt alles andere von selbst“.

Sein Rennansatz soll deshalb stärker auf Kontinuität und Aufbau setzen. In Mugello sei er weniger gefahren, um keine zusätzliche Energie zu verbrauchen. In Ungarn will er dagegen „viele Runden drehen und weiter aufbauen“. Das übergeordnete Ziel lautet, in Brünn wieder zu „100 Prozent fit“ zu sein. Viñales betont dabei, dass Brünn und auch Assen schnelle und zugleich anspruchsvolle Strecken seien, auf denen volle Kraft nötig ist.

Zur Schultergesundheit äußerte er sich zuversichtlich: An einer vollständigen Genesung gebe es inzwischen keine Zweifel mehr. Das Athlete Performance Center von Red Bull habe diese Einschätzung bestätigt. Viñales stellt zudem in Aussicht, dass er – sobald er wieder gesund ist – erneut die Rolle des Leaders einnehmen könne, wie es in der Vergangenheit bei KTM der Fall gewesen sei.

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