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MICHAEL LAVERTY SIEHT NACH HUNGARORING-RETURN DIE POSITIVSTE VERÄNDERUNG BEI MARC MÁRQUEZ

4d ago·

🇬🇧

Marc Marquez’ Rückkehr nach seiner Verletzung verläuft laut dem ehemaligen MotoGP-Fahrer Michael Laverty offenbar in die richtige Richtung. Grund dafür: Der amtierende Weltmeister setzte sich beim Ungarn-Grand-Prix in FP1 an die Spitze. Das geschah nur eine Woche, nachdem Marquez beim Mugello-Event ein vielbeachtetes Comeback gegeben hatte – nach einer dreitägigen Pause vom Grid, die auch einen Eingriff (Operation) beinhaltete. Beim Rennen am Sonntag in Mugello kam Marquez auf P7 ins Ziel. Später machte er jedoch klar, dass er sich mit Ergebnissen „zufrieden geben“ will. Diese Haltung wertete Laverty als Zeichen dafür, wie ernst Marquez seine Genesung und Rückkehr nimmt.

Lavertys Optimismus war besonders groß, nachdem er in Ungarn das Tempo von Marquez gesehen hatte. Auf die Frage im TNT-Sports-Programm, ob die Leistung Marquez zum Favoriten für den Sprint im Balaton Park mache, sagte Laverty: „Also, nach dieser Performance muss man sagen, dass es gut aussieht. Ich liebe es, dass er wieder mehr so aussieht wie der Marc, den wir seit diesem schicksalhaften Morgen in Indonesien nicht mehr gesehen haben.“ Außerdem betonte er, dass der Unterschied zum Saisonbeginn nicht nur in den Worten sichtbar sei, sondern vor allem auf der Strecke: „Er ist gestartet, hat das Rennen aufgenommen – und dann ist die Verletzung passiert. Die Probleme, die er früher in diesem Jahr hatte, waren einfach nicht Marc, wie wir ihn kennen. Seine Aussagen in Mugello waren positiv, aber das, was wir heute sehen, ist noch mehr.“

Auch das Rennwochenende selbst, der Balaton Park, spielte in Lavertys Argumentation eine Rolle. Er verwies darauf, dass Mugello allgemein als eine der körperlich anspruchsvollsten Strecken im Kalender gilt, während die Eigenschaften des diesjährigen Kurses möglicherweise besser zu dem aktuellen Fitnesslevel von Marquez passen.

Laverty ordnete Marquez’ Situation zudem in einen größeren Kontext ein. Er erinnerte daran, dass der Zwischenfall in Mandalika kurz nachdem Marquez seinen siebten Weltmeistertitel in der Königsklasse gesichert hatte passiert war. Dieser Titel wurde gefeiert, weil er trotz einer schwierigen Phase mit Verletzungen zustande kam, die beinahe das Ende seiner MotoGP-Zeit bedeutet hätten.

Mit Blick über Marquez hinaus deutete Laverty an, dass Ducati möglicherweise noch einen weiteren möglichen Herausforderer im Gresini-Fahrer Fermin Aldeguer haben könnte. Aldeguer fuhr in FP1 die viertschnellste Zeit, und Laverty machte ihn in Balaton Park besonders als Gefahr aus. Zur Ducati-Renaissance sagte er: „Nun, Martin war im Hauptrennen Vierter, und das war hier letztes Jahr am Sonntag ein bisschen überraschend. Ich denke, damit wäre er von der Startposition her okay. Aber wenn man bestimmte Bedrohungen betrachtet, wie Aldeguer und Marquez, dann hat Ducati hier ein wenig eine Renaissance. Ich glaube, Aldeguer ist derjenige, der hier eine Gefahr sein könnte. Das ist die Art von Strecke, auf der er mit dem Vorderrad richtig gern angreift – da könnte er die Dinge zum Laufen bringen.“

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