ROSSI ERINNERT SICH AN ÖSTERREICH 2020 UND LOBT DI GIANNANTONIO
19 May·
Valentino Rossi hat nach dem MotoGP-Rennen in Barcelona an ein besonders einschneidendes Erlebnis aus der Vergangenheit erinnert. In einem Interview mit Sky Italia schilderte der neunfache Weltmeister, dass ihn die Stürze am Wochenende, die im Fahrerlager für große Unruhe sorgten, unmittelbar an den „Albtraum“ von Österreich 2020 erinnerten. Damals war Rossi beim Red Bull Ring in eine Situation geraten, in der Johann Zarco und Franco Morbidelli mit ihren Maschinen seine Yamaha im Hochgeschwindigkeitsbereich (über 300 km/h) streiften – ein Moment, den Rossi später als den schlimmsten Augenblick seiner Karriere bezeichnete.
Rossi erklärte, er habe die Ereignisse in Barcelona sehr nah mitbekommen und die Bilder hätten bei ihm ähnliche Gefühle ausgelöst. „Mamma mia, what a scare. That was a bad one“, sagte er und betonte, dass er alles direkt vor Ort gesehen habe. Trotz der belastenden Erinnerungen hob Rossi anschließend die Leistung von Fabio Di Giannantonio hervor. Der VR46-Teamchef lobte „Diggia“ dafür, dass er trotz der angespannten Situation auf der Strecke eine außergewöhnliche Vorstellung abgeliefert habe: „Diggia was unbelievable. He had an incredible race, with no mistakes, and an impressive pace in the final stages.“
Abschließend sprach Rossi auch über den psychologischen Druck nach schweren Stürzen. Er sagte sinngemäß, dass ein Fahrer am Ende keine echte Wahl habe: Man könne nicht einfach in die Box fahren und sagen, man sei zu verängstigt, um weiterzufahren – auch wenn man es sich vielleicht wünschen würde.