Skip to content
64°

TOPRAK RAZGATLIOGLU: «BUGLEGA HAT DEN AUFSTIEG IN DIE MOTOGP VERDIENT»

1 Jun·

Toprak Razgatlioglu verließ Mugello ohne WM-Punkte: Er wurde in beiden Rennen 17. und 16., klang nach dem Wochenende aber dennoch zufrieden. In der Medienrunde erklärte der Pramac-Pilot, die Verbesserung habe von einem klareren Gefühl für seine Yamaha M1 gestammt – dank einer konkreten Änderung, wie er das Bremsverhalten des Bikes nutzen kann. „Der Schlüssel ist die Motorbremse! Wenn ich sie spüren und die Bremse mit ihrer Hilfe einsetzen kann, dann ist das genau das Gefühl, das ich brauche“, sagte Razgatlioglu.

Während Mugello MotoGP in den Mittelpunkt stellte, lief in Aragon die Superbike-Weltmeisterschaft. Dort war die große Nachricht Nicolo Bulegas geplanter Schritt in die MotoGP. Berichten aus Spanien zufolge wird der dominierende Ducati-Pilot 2027 in die Königsklasse wechseln und dem VR46 Racing Team von Valentino Rossi beitreten. Zum Zeitpunkt der Meldung gab es noch keine offizielle Bestätigung, doch der Deal wurde als im Wesentlichen bereits vereinbart beschrieben – es fehle nur noch die Unterschrift.

Damit zeichnet sich in der MotoGP eine erneuerte Rivalität ab: Razgatlioglu und Bulega sollen sich 2027 erneut gegenüberstehen, dann allerdings mit unterschiedlichen Maschinen im MotoGP-Fahrerlager. Ihre Vorgeschichte in der Superbike-WM umfasst bereits zwei intensive Titelkämpfe in den Jahren 2024 und 2025 – beide Male mit Razgatlioglu als Sieger auf der BMW.

Auf Bulegas Beförderung wurde Razgatlioglu direkt angesprochen und gab eine klare Zustimmung. „Ich denke, Bulega verdient den Schritt in die MotoGP, weil er ein wirklich schneller Fahrer ist“, sagte er. Außerdem passe die Ducati-Vergangenheit des Fahrers sowie sein Alter und Fahrstil gut zur Klasse: „Außerdem fährt er eine Ducati. Ich glaube, er hat gute Chancen. Und er ist noch jung – er ist 26. Ich denke, sein Fahrstil passt zur MotoGP. Und wenn Ducati ihn hierherholt, glaube ich, dass er gute Ergebnisse erzielen wird.“

Razgatlioglu verwies zudem auf die Stärke von Bulegas aktueller Form in der Superbike-WM und argumentierte, dass der Wechsel der richtige nächste Schritt sei. „In der Superbike-Weltmeisterschaft ist er wirklich stark, er muss in die MotoGP. Mit Ducati ist es besser, weil er dort aufgewachsen ist. Das ist meine Meinung.“

Der Bericht hob außerdem hervor, dass Razgatlioglu und Bulega neben den weiteren Fahrern, die 2027 aus der Moto2 aufsteigen sollen, vor allem in Bezug auf Erfahrung mit Pirelli-Reifen herausstechen. Da Bulegas 850-ccm-MotoGP-Maschine voraussichtlich bereits vor dem offiziellen MotoGP-Test in Valencia im November umfangreich eingesetzt wird, gehen die beiden ehemaligen Superbike-Rivalen mit einem Vorsprung in die nächste Saison – was die Anpassung betrifft.

View sources